About the Dearborn-Gruppeintelligenztests
Walter Dearborn war die prominenteste Figur im Bereich der Intelligenztests an Harvard in den 1910er und 1920er Jahren. Seine Gruppeintelligenztests wurden parallel zu (und im Wettbewerb mit) der Otis-Gruppeintelligenzskala und den National Intelligence Tests entwickelt. Dearborns Tests hatten eine besondere Stärke in ihren Lese- und verbalen Aufgaben, die seine frühere Arbeit zur Lesepädagogik widerspiegeln.
Die Dearborn-Batterie bestand aus drei Serien: Serie A für die Klassen 1-3 (hauptsächlich Bildaufgaben, Anweisungen für den Prüfer), Serie B für die Klassen 4-8 (Multiple-Choice-Tests mit Papier und Bleistift) und Serie C für die High School (anspruchsvollere verbale Aufgaben). Alle drei Formen teilten sich eine gemeinsame Bewertungsskala, sodass der Fortschritt der Kinder über die Klassenstufen hinweg verfolgt werden konnte.
Die Dearborn-Tests wurden in den Schulen Neuenglands und des Mittleren Atlantiks bis in die 1930er Jahre weit verbreitet eingesetzt. Sie wurden schließlich durch den Otis Quick-Scoring (1936) und den California Test of Mental Maturity (1936) verdrängt, aber das Dearborn-Handbuch wird in der psychometrischen Geschichte weiterhin als frühes Beispiel für gut gestaltete, klassenstufenabhängige Tests zitiert.
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Source
All test materials and historical content on this page are transcribed from:
Dearborn, W. F. (1920). Dearborn-Gruppeintelligenztests. Boston: Houghton Mifflin.
Gemeinfrei. Walter Dearborn (1878-1955) war Direktor der Psycho-Educational Clinic von Harvard und spielte eine entscheidende Rolle bei der Etablierung von Intelligenztests in den Schulsystemen Neuenglands. Read it on Internet Archive: https://archive.org/details/manualofdirectio01dear.
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